Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Goethe

Die Gemeinde Graal-Müritz rief im diesjährigen Wettbewerb dazu auf, Seeräubergeschichten einzureichen.

Meine Geschichte „Ein Sack, ein Strohhalm und eine Erbse“ schaffte es auf den 1. Platz!

In der Begründung der Jury hieß es:

Schließlich Gold: Spontan entschieden wir uns für „Ein Sack, ein Strohhalm und eine Erbse“, verfasst von Sabine Frambach aus Mönchengladbach. Im Mittelpunkt Fiete, der an der Reling steht und in die Wolken, geformt wie Wale, träumt. Von Kapitän Wigbold, der eher wir ein Zwerg aussieht, lässt er sich mit heißen Ohren erzählen, wie dieser mal ein Schiff der Hanse ausgeraubt hat, „nur mit einem kleinen Sack, einem Strohhalm und einer Erbse“. Was man an Kraft nicht hat, muss der Verstand ausgleichen, lautet die Lebensweisheit des alten Likedeelers, den man sich durch die schlichte und gerade dadurch eindringliche Darstellung leibhaftig vorstellen kann und dessen Stimme man glaubt zu hören. „Kampf bringt immer Verluste, klüger sind Verhandlungen.“ Wenn er mal groß ist, überlegt sich Fiete, wird er vielleicht ein Geschichtenerzähler...

Im Windflüchter ist die Geschichte als PDF-Datei abgedruckt.

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